Duftstruktur

Was bedeutet Duftpyramide bei Parfum?

Die Duftpyramide beschreibt den Aufbau eines Parfums mit Kopf-, Herz- und Basisnoten, die sich zeitlich entwickeln.

Die Duftpyramide ist ein Modell, das den zeitlichen Verlauf und die Zusammensetzung eines Parfums in Kopf-, Herz- und Basisnoten darstellt, um die Entwicklung des Duftes zu erklären.

Wann relevant

Die Duftpyramide hilft Parfümeuren bei der Komposition und uns beim Verstehen und Beschreiben von Düften. Sie ist relevant, wenn man die Entwicklung eines Parfums nachvollziehen möchte.

Im Detail

Die Duftpyramide ist ein klassisches Konzept in der Parfümerie, um die verschiedenen Phasen eines Parfums nach dem Auftragen zu beschreiben. Sie unterteilt den Duft in drei Ebenen: Kopf-, Herz- und Basisnoten. Die Kopfnote nimmt man direkt nach dem Aufsprühen wahr. Sie ist meist leicht, flüchtig und erfrischend, wie Zitrusfrüchte oder leichte Kräuter, und verfliegt schnell, oft innerhalb der ersten 15 Minuten. Ihre Aufgabe ist es, einen positiven ersten Eindruck zu vermitteln und Neugier zu wecken. Danach entfaltet sich die Herznote, die den eigentlichen Charakter des Parfums ausmacht. Diese Düfte sind komplexer, blumiger oder würziger und bleiben mehrere Stunden auf der Haut. Sie bilden das Herzstück der Komposition. Zuletzt erscheinen die Basisnoten. Das sind schwere, langanhaltende Bestandteile wie Hölzer, Harze oder Moschus. Sie bilden das Fundament des Duftes, geben ihm Tiefe und Dauerhaftigkeit und bleiben oft viele Stunden oder sogar Tage wahrnehmbar.

Beste Saison

  • Ganzjahr

Beste Anlässe

  • Alltag

Verwandte Duftnoten

Zitrusnoten · Blütenakkorde · Holznoten · Moschus · Vanille · Gewürze

Bekannte Beispielparfums

  • · Chanel No. 5
  • · Dior Sauvage
  • · Guerlain Shalimar

Beispiel

Bei 'Chanel No. 5' ist die Aldehyd-Kopfnote zuerst da, gefolgt von der blumigen Herznote aus Rose und Jasmin, die dann in eine warme Basis aus Sandelholz und Vanille übergeht.

Verwandte Begriffe